
Zusätzliche LeistungenAußerhalb der Erstattung Ihrer Krankenkasse. Diese werden direkt mit Ihnen abgerechnet. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zum zusätzlichen
Leistungsangebot haben, wir beraten Sie gern.
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Immunologischer Stuhltest
Die Untersuchung des Stuhls auf okkultes (verborgenes) Blut ist eine wichtige
und bewährte Krebs-Früherkennungsmaßnahme, denn Veränderungen
im Dick- und Enddarmbereich gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen
in unserem Kulturkreis.
Andererseits sind die Heilungschancen außerordentlich
gut, wenn diese Erkrankungen frühzeitig festgestellt werden, und meist
lässt sich
lange vor dem Auftreten erster Beschwerden Blut im Stuhl nachweisen.
Der
immunologische Stuhltest bietet gegenüber den bekannten Testbriefchen
einige Vorteile:
- Er spricht auf geringere Blutspuren an, so dass ein Karzinom früher auffallen kann, eventuell auch schon Vorstufen entdeckt werden.
- Es können auch höher gelegene Blutungsquellen im Dünn- und Dickdarmbereich erfasst werden.
- Vor der Stuhlgewinnung muss keine besondere Diät beachtet werden.
HPV-Test (Humane Papillomaviren Testung)
Die Krebsfrüherkennungsuntersuchung mit dem üblichen Zellabstrich
in jährlichen Abständen stellt eine hervorragende Methode zur Früherkennung
von Zellveränderungen am Gebärmutterhals dar. Wie jede Methode
kann Sie jedoch keine 100%ige Sicherheit gewährleisten.
Humane Papillomaviren
(HPV) gehören zu den häufigsten Verursachern
von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Bestimmte
Typen dieser Viren (aus der so genannten Hochrisikogruppe) spielen jedoch
eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses
und seiner Vorstufen; das haben neueste Forschungsergebnisse gezeigt.
Nahezu 30% aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens infiziert. Die Infektion
löst häufig keine Beschwerden aus.
Dieses hochmoderne Testverfahren
auf HPV erfolgt durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals und wird mittels
DNA-Technologie ausgewertet. Noch bevor irgendwelche Zellveränderungen
zu beobachten sind, kann der Nachweis von Hochrisikoviren HPV erbracht werden.
Dies
ist für Sie kein Anlass zur besonderen Beunruhigung. Der Nachweis
von HPV bietet die Möglichkeit, vorhandene Muttermundveränderungen
in einem besonders frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln.
Zusammen
mit dem zytologischen Abstrich erhöht sich die Chance für
eine bestmögliche Krebsfrüherkennung und damit erfolgreiche Behandlung
ganz wesentlich.
Mammasonographie
Jährlich erkranken in unserem Land ca. 40.000 Frauen an Brustkrebs,
im Laufe ihres Lebens also jede 8. bis 10. Frau. Leider sind die genaueren
Ursachen noch weitgehend unklar. Auch wenn es sog. Risikofaktoren gibt, müssen
wir davon ausgehen, dass es jede Frau, auch solche ohne besondere Risiken,
treffen kann.
Als Schlussfolgerung hieraus empfehlen wir Ihnen folgende vorbeugenden
Untersuchungen:
- Tastuntersuchung der Brust durch den Gynäkologen alle 6 Monate.
- Selbstuntersuchung 1x im Monat.
- Mammographie in regelmäßigen Abständen, je nach Ausgangsbefund.
- Ultraschalluntersuchungen der Brust als Ergänzung zur Mammographie.
Alle diese Untersuchungen können den Brustkrebs nicht verhindern,
ihn jedoch so früh wie möglich feststellen. Durch die Mammographie
können kleinste, noch nicht tastbare Knoten oder Mikrokalk festgestellt
werden. Neben einer eventuell erfolgten Röntgenuntersuchung stellt
die Ultraschalluntersuchung der Brust eine sinnvolle Ergänzung
der Früherkennung dar.
Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung,
wie sie von der Krankenkasse bezahlt wird, beinhaltet zwar die Tastuntersuchung
des inneren Genitales, die der Brustdrüsen jedoch erst ab dem 30. Lebensjahr
und die des Enddarms erst ab dem 50. Lebensjahr.
Für die Früherkennung
des Brustkrebses - der häufigsten
Krebserkrankung der Frau - ist neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung
der Brust eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll.
Um Ihre persönliche
Vorsorge optimal zu gestalten, sollte spätestens
ab dem 40. Lebensjahr nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für
Senologie neben der Tastuntersuchung noch die Ultraschalldiagnostik
hinzugezogen werden.
Impfleistungen
Viele Menschen planen für die so genannte schönste Zeit des Jahres
Fernreisen. Dabei erfreuen sich tropische Regionen wachsender Beliebtheit.
Wie
ist das mit der Malaria oder dem Gelbfieber? Welche Impfungen oder Vorbeugemaßnahmen
sind sinnvoll oder sogar erforderlich?
Lassen Sie sich reisemedizinisch von
uns beraten. Individuell und kompetent, damit Sie Ihren Urlaub und die damit
verbundenen Erlebnisse so richtig genießen
können. Gerne überprüfen wir in diesem Zusammenhang auch Ihren
Impfausweis.
Allgemein empfohlene Impfungen: Tetanus, Diphterie, Polio.
Die Kosten für
diese Impfungen werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.
Vom Reiseland
geforderte Impfungen: Cholera, *Gelbfieber.
*Die Gelbfieberimpfung
ist nur in staatlichen Impfstellen erhältlich.
Die Kosten müssen von Ihnen selbst getragen werden.
Allgemein empfohlene
Reiseimpfungen: Hepatits A und B (ab 18. Lebensjahr).
Die Kostenerstattung durch die Kassen wechselt ständig und von Kasse zu Kasse wird es unterschiedlich gehandhabt. Bitte fragen Sie nach.
Spezielle Impfungen: FSME
(Zeckenbiss), Typhus, Pneumokokken, Tollwut.
Die Kostenerstattung durch die * wechselt ständig und von Kasse zu Kasse wird es unterschiedlich gehandhabt. Bitte fragen Sie nach.
Spezielle Laboruntersuchungen – Hormonanalysen
Bestimmung des Hormonspiegels. Zwischen dem Estrogenspiegel bei Frauen nach den Wechseljahren und dem Risiko, an Osteoporose (Knochenschwund), Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) oder Morbus Alzheimer (Gedächtnisschwund) zu erkranken, besteht ein enger Zusammenhang.Durch Hormonstörungen sind oft auch Veränderungen an Haut und Haaren zu beobachten. Dieses kann durch eine zunehmende Wirksamkeit männlicher Hormone bedingt sein und sich durch Hautunreinheiten und Haarausfall bemerkbar machen.
In den Wechseljahren kommt es nach und nach zu einem Erlöschen der Eierstockfunktion (Klimakterium). Die Eierstöcke produzieren immer weniger weibliche Hormone, so dass ein Hormonmangel daraus resultiert. In der Folge kommt es später zu einem Ausbleiben der Regelblutung.
Mit Hilfe einer differenzierten Hormonuntersuchung aus dem Blut ist eine individuelle Diagnose möglich. Falls sich die Notwendigkeit hieraus ergibt und Sie den Wunsch haben, ist eine optimale Einstellung der Hormonsubstitutionstherapie möglich. Zudem kann geklärt werden, ob Sie Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung treffen müssen.
Die frühzeitige Erkennung hormoneller Störungen durch eine genaue Hormonanalyse kann auch hierbei eine gezielte Therapie ermöglichen.
